TI Winner ChassisIn der Kippertechnik gibt es traditionell die Frage nach der optimalen Antriebs-Konfiguration der Zugmaschine. Es stehen zur Auswahl 4x2, 4x4, 4x2 mit hydraulisch angetriebener Lenkachse, 6x 4 oder 6x6. Die Überlegung von SAF-Holland besteht darin, die Traktion teilweise im Anhängerfahrzeug mittels hydraulischer Radnabenantriebe zu erhöhen.

Schmitz2 3Achsen 2017 200Mit der Entwicklung des komplett gebolzten Fahrgestells besitzt Schmitz Cargobull mehr konstruktive Freiheiten in der Gestaltung von Chassis. Aufgrund entsprechender Bohrbilder in den Z-Längsträgern sind die Achsböcke der Fahrwerke durchweg geschraubt. Deswegen lassen sie sich im Bedarfsfall von 2 x 9 t oder 2 x 10 t Fahrwerken einfach auf 3 x 9 t umrüsten.

Schmitz Boden 2017 200Für Pritschenfahrzeuge werden in Zentraleuropa in der Regel Böden aus verleimten Schichtholzplatten verwendet. Die Ober- und die Unterseite erhalten Phenolharz-Beschichtungen. Hierbei ist die Unterseite glatt (als Schutz vor Feuchtigkeit) und die Oberseite geraut (als Hilfsmittel zur Ladungssicherung. Die Verbindung der Rahmenteile mit den Bodenteilen erfolgt mittels Schrauben, wobei unterschiedliche Verschraubungs-Techniken verwendet werden.

Scheuerle 17 200Die separate Aufhängung von einzelnen Achslinien ist von Seiten der Pendelachsen seit Jahrzehnten bekannt. Inzwischen werden zunehmend einfachere Systeme angeboten. Die sind zu unterscheiden nach Doppelquerlenker-Ausführung, Mc Pherson (unterer Querlenker und vertikales Feder-Lenkerelement) und Hydraulikzylinder als Feder- und Lenkerelement.

TI 2nd ChassisIn der Tieflader-Technik ist die Pendelachse seit Jahrzehnten eine übliche Fahrwerk-Version. Sie wurde für den Schwerlast-Bereich mit Achsdrücken von oberhalb 25 t je Achslinie entwickelt. Die Höhe der Fahrwerke war ursprünglich um die 1.000 mm, weil man im Schwertransport ohnehin mit Sondergenehmigungen fährt.

LAMBERET CHASSIS 200Um mit längeren Sattelanhängern den Lieferservice in Städten bewerkstelligen zu können, hat Lamberet vor vier Jahren die Verwendung der elektronisch hydraulischen Lenkung von V.S.E. in den Niederlanden verwendet. Für kürzere Aufbaulängen offeriert das Unternehmen jetzt eine Seilzuglenkung für einen Zweiachs-Sattelanhänger.

krone2016.08 Coil Ansicht 1 200Steckrungen in LKW-Aufbauten sind zwar „primitive“ Hilfsmittel zu Ladungssicherung, aber ihre technischen Kriterien sind überhaupt nicht unkompliziert. Denn die Runge benötigt in ihrer Rungentasche einen „Leerweg“, damit man sie überhaupt stecken kann. Der Leerweg muss dann mit der Stecktiefe der Rungentasche abgeglichen werden, um den Kippwinkel der Runge unter Last beurteilen zu können.

Krone Dolly 200Zweiachs-Dollies werden in der Regel ohne Lenksysteme gefertigt. Sollen die LKW-Dolly-Sattelanhänger-Kombinationen mit 25,25 m im Geltungsbereich der EG-Richtlinie 96/53 (Anh. I Punkt 1.5, entsprechend § 32d StVZO) bewegt werden, das ist die Kreisringvorschrift, muss eine Dollyachse gelenkt werden. Krone hat das Problem bisher mit einer mechanischen Lenkkinematik über Spurstangen gelöst.

Koegel Luftvorrat 200Es gibt schon länger Konzepte, Konstruktionselemente in Fahrwerken auch als Luftbehälter zu nutzen. Zuerst wurde das in Kastenträgern von Schwerlastmodulen eingerichtet, dann in Längsträgern von Containerchassis und schließlich in Achsrohren. Die Innovation von Kögel besteht darin, ein Torsionselement zwischen zwei Achsböcken als Luftbehälter einzurichten.

TI 3rd ChassisSchwere Pendelachsmodule werden üblicherweise entweder von Schwerlast-Zugmaschinen gezogen oder mit eigenen Antriebsachsen und eigenem motorhydraulischem Antrieb bewegt. Die zweite Ausführung erfolgt mit Funkfernbedienung und erlaubt höchstens Schrittgeschwindigkeit.

Dennison, IRL-Naas: Optimiertes Schlittenchassis für ISO-Container

Dennison 200In Ländern, die die Richtlinie EG 96/53 anwenden, ist im grenzüberschreitenden Güterverkehr ein Gewichtsanteil von 25 Prozent auf der Antriebsachse vorgeschrieben. Will man einen schweren 20-ft.-Container heckbündig transportieren, wird die Antriebsachse zu wenig belastet. Eine technische Alternative ist, Hauptträger und Fahrwerk längs verschiebbar auszuführen.